Persönliches

Über mich

Mit dem Kochen begann ich erst relativ spät.
Im Alter von 18 bis 25 Jahren spielte ich privat in verschiedenen Bands und bevorzugte Motorrad-Touren. Neben den sonstigen Pflichten des Lebens war sonst nicht mehr viel Zeit und Interesse für anderes.

Meine Mutter und Oma kochen und kochten täglich, und das sehr gut. Viele Rezepte stammen noch von meinem Opa. Er war viel gereist und zuletzt selbstständiger Konditor in der Prinzregentenstraße in Ludwigshafen Hemshof. Einst ein sehr gutes wie auch lukratives Gebiet. Es bot viel Kundschaft und regen Gästebetrieb durch die BASF. Schräg gegenüber vom Prinzregenten-Theater.

Meine Kochentwicklung

Wie kam ich zum kochen?

Stück für Stück zum Ziel, Misserfolge bleiben da nicht aus...

Ich möchte zunächst noch einmal mein zuvor erwähntes Alter von 18 bis 25 Jahren ansprechen. In dieser Zeit bestand meine Ernährung aus gelegentlichen Mahlzeiten in meinem Elternhaus, vorwiegend jedoch aus Fast-Food und TK-Produkten aller Art. Ich sah zwar meiner Mutter oder Oma öfter beim Kochen zu, aber davon lernt man real nicht wirklich viel. Selbst aktiv in der Küche mithelfen durfte und konnte ich nur wenig.

In meinem Lebensabschnitt von 25 bis 35 Jahren hingegen begann ich langsam ein Interesse für das Kochen zu entwickeln. Es fing zunächst mit der Kombination von frischen Zutaten und Maggi oder Knorr aus der Tüte an. Aus heutiger Sicht würde ich dies allerdings nicht mehr als “Kochen” bezeichnen.
Im Beruf war ich immer mehr eingespannt und folglich seltener bei meinen Eltern zu Besuch. Irgendwo vermisste ich das wirklich gute und gewohnte Essen von Zuhause. Hinzu kam, dass meine damaligen Freundinnen alle nicht kochen konnten. Der permanent künstliche Geschmack der Fertigprodukte störte mich, die ungesunden Substanzen im Inhalt noch mehr.
Aus diesem Grund begann ich also mich etwas intensiver mit dem Kochen zu beschäftigen.

Das Internet, wie wir es heute kennen, gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Daher experimentierte ich oder fragte gezielt meine Eltern und damals noch lebenden Omas nach Rat. 
Mein größtes Problem am Kochen war lange Zeit das Gefühl für den richtigen Umgang mit Gewürzen zu entwickeln. Häufig kam es vor, dass z.B. Frikadellen von ihrer Konsistenz perfekt angebraten waren, vom Geschmack hingegen reif für den Mülleimer. Aber egal, auch wenn ich auf diese Art und Weise damals einiges an Ausschuss produzierte. Ich lernte schließlich dadurch!

Seit ich etwa 35 Jahre alt bin, klappt alles wunderbar!
Das notwendige Gefühl für das Würzen von Speisen und den richtigen Umgang mit Lebensmitteln aller Art habe ich ausreichend entwickelt und gelernt.
Ich koche jedoch nicht nur, weil jeder Mensch etwas essen muss, ebenso weil…

  • es mir Spaß bereitet
  • weil es zu einem gewissen Lebensgefühl geworden ist
  • weil ich dabei Abschalten kann und mich vom Alltagsstress ablenken kann
  • weil ich die Gestaltung und das Anrichten von Essen spannend finde (Food-Design, das Auge isst mit)
  • weil ich mich “möglichst” gut und gesund ernähren möchte
  • weil ich Fertigprodukte heute gänzlich ablehne
  • weil ich mich von der Masse der Menschheit abheben möchte
  • weil es zu einer Lebenseinstellung geworden ist

Meiner Meinung nach sind all das schlagkräftige und überzeugende Argumente.
Welche Folgen die Nichtbeachtung hat, kann jeder täglich überall mit eigenen Augen sehen. Noch ein Grund mehr, sich mit der Welt des Kochens zumindest ein wenig zu beschäftigen.

Da ich männlich bin, ist vermutlich (besonders für Frauen) auffällig, dass ich gerne Fleisch esse. Es mag sein, dass sich dies auch in meiner Auswahl an Rezepten darstellt.
Ich bin mir dessen bewusst. Ich beabsichtige, hier immer mehr Gerichte ohne Fleisch zu integrieren.
Mein persönliches Ziel ist es, den Fleischkonsum zu reduzieren und dabei die Qualität des Fleisches weitestgehend zu optimieren.
Aber: Ein Leben ohne Fleisch kann und will ich mir nicht vorstellen! Punkt.

Auch erwähnen möchte ich, dass sich meine Kochinteressen in erster Linie auf Hauptgerichte fokussieren. Desserts und Backen konnten, zumindest bis jetzt, noch nicht zu meinen bevorzugten Interessensgebieten aufsteigen. Die Ursache liegt sicherlich darin, dass ich herzhaftes Essen bevorzuge. Süßes Essen ist weniger mein Geschmack, süße Getränke hingegen schon.
Fisch esse ich grundsätzlich nicht, außer gelegentlich mal Lachs, aber nur hauchdünn. Innereien, Sushi, Meerestiere lehne ich auch entschieden ab.

2019 begann ich neben dem Kochen damit, mein eigenes Brot zu backen. Da ich wie erwähnt nicht oder kaum Kuchen backe, stellte Brot für mich eine neue kleine Herausforderung dar.
Einmal durch den Umgang mit Teig(massen), andererseits durch zunächst noch fehlendes Wissen. Aber auch hier macht Versuch klug. Heute klappt auch dies wunderbar, selbst Laugenbrot.

Nun aber genug der Worte. Ich wünsche allen Besuchern viel Spaß auf meinen Seiten!

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Es gibt viel zu tun,
braten wir es an!

myself
Wolfgang Mathias